Seebad Heringsdorf

Urlaub zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Charmant und mondän präsentiert sich das Kaiserbad Heringsdorf seinen Gästen. Der Urlaubsort mit seinem luxuriösen Ortsbild, das in allen Straßenverläufen von stilvollen Villen in mediterranen Farben geprägt wird, gilt bereits seit Jahren als eines der schönsten und auch bekanntesten Ostseebäder.

Nach der Gründung der „Aktiengesellschaft Seebad Heringsdorf“ durch die Brüder Adelbert und Hugo Delbrück im Jahre 1872 erhielt der hügelige Ort innerhalb weniger Jahre seine heutige Struktur. Das Kaiserbad Heringsdorf, ein „Villenviertel“, bestehend aus zumeist städtisch anmutenden Gebäuden inmitten großzügig angelegter Parkanlagen, ist heute wie gestern ein pulsierender Urlaubsort mit noblem Ambiente.
Bereits Kaiser Wilhelm II. logierte in dem charmanten Ort auf Usedom. Die abwechslungsreiche Historie des Kaiserbades lässt sich bis auf das Jahr 1819 zurückverfolgen, als es sich noch als kleine und ebenso einfache Fischerkolonie der Welt präsentierte.

Anfang des 20. Jahrhunderts war Heringsdorf bereits eines der berühmtesten Seebäder an der gesamten Ostseeküste. Es ist die faszinierende Bäderarchitektur, die diesen Ort zu einer Perle des deutschen Nordostens macht. Vergleichbar sehenswert sind auch die Villen abseits der Strandpromenade. Im Weißen Schloss logierte Kaiser Wilhelm I. in seinem Urlaub. In der Villa Irmgard versuchte Maxim Gorki 1922 seine Tuberkulose zu kurieren.

In vielen der einst privaten Villen der Gründerzeit sind heute Hotels der gehobenen Klasse eingezogen, aber auch Gäste in der Jugendherberge können direkt an der Promenade, in einer farbenfrohen Bäder-Villa, ihren Urlaub genießen.

Die modern gestaltete Heringsdorfer Seebrücke ist mit einer Länge von 508 Metern die imposanteste und längste Seebrücke Festland-Europas. Baubeginn war am 23. März 1994, die Eröffnung fand vom 3. bis 5. Juni 1995 statt. Die ursprüngliche, hölzerne Kaiser-Wilhelm-Brücke wurde 1957 durch Brandstiftung zerstört.

Die heutige Seebrücke beherbergt eine Reihe von Geschäften, Boutiquen, Cafés, Ferienwohnungen, sowie einen Anleger für Personenschifffahrt der Adler-Reederei. Über einen durch eine Glaswand vor Regen und Sturm geschützten Steg gelangt der Besucher zu einem pyramidenförmigen, nachts illuminierten „Brückengebäude“ mit Restaurant. Im Juni 2012 stand die Heringsdorfer Seebrücke während der Fußball-Europameisterschaft im Rampenlicht des ZDF.

Unweit der Heringsdorfer Seebrücke tobt das touristische, mondäne Leben des Kaiserbades. Im Sommer laden die Kurkonzerte in der Konzertmuschel zu geselligen Abenden ein. Das kulturelle Zentrum ist der Kaiserbädersaal im Forum Usedom.

Von Juni bis September erwarten die Schauspieler der Vorpommerschen Landesbühne Anklam ihr Publikum zu Theater- und Konzertgastspielen und Kinderprogrammen im Theaterzelt „Chapeau Rouge“ zwischen Ostseestrand und Promenade. Gleich angrenzend an die Theaterstätte finden Sie die Volkssternwarte "Manfred von Ardenne" in der regelmäßige Vorträge und Himmelskörperbeobachtungen angeboten werden. Der Heringsdorfer Kunstpavillon, ein Glasrundbau, vom bekannten Architekten Ulrich Mühter, an der Heringsdorfer Promenade zeigt ganzjährig wechselnde Ausstellungen verschiedener Künstler.

Im Zeitraum vom 13.07. bis 04.09.2016 wird es erstmals das Open Air Kaiserbäder Sommerkino auf der 32 qm großen LED Wand an der Heringsdorfer Seebrücke geben. Präsentiert werden Kinder- und Familienfilme, Filmklassiker und Blockbuster.

Weitere Informationen finden Sie bei uns oder auf www.kaiserbaeder-auf-usedom.de .


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