Der erste Ort hinter der südlichen Festlandanbindung

Zecherin

Diesen Ort kennt jeder Urlauber, der schon einmal von Anklam aus über die B110 auf die Insel gefahren ist. Zecherin bildet neben Wolgast mit seiner Brücke das zweite große Tor zur Insel Usedom. Allerdings gibt es diese Straßenverbindung noch nicht so lange wie die über das nördlicher gelegenere Wolgast.

Als in den 1920er Jahren die Badekultur regelrecht zur Mode wurde und die Berliner Schickeria auf die Insel drängte, stießen die Kapazitäten der Fährverbindungen zwischen dem früheren Ort Pinnower Fähre auf dem Festland und der Insel bald an ihre Grenzen. Die Bauarbeiten für die Zecheriner Brücke begannen 1930. Im folgenden Jahr, am 22. Mai 1931, wurde die Verbindung als Usedomer Bäderbrücke eröffnet.
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurde sie allerdings von der Wehrmacht gesprengt. Erst 1955 wurde die Brücke erneuert und in den Jahren 1999 und 2000 noch einmal vollständig saniert.

Das Ortsbild Zecherins ist geprägt von den größten Backsteinscheunen der Insel. Ein Großteil der Bewohner lebt auch heute noch von der Landwirtschaft. Ausgedehnte Felder grenzen an den Kern des Dorfes. Vom Fischrestaurant Peene-Idyll direkt neben der Hubbrücke hat man einen wunderbaren Blick auf die Schilflandschaft des Peenestroms. Der Fisch wird von den ortsansässigen Fischern in der Peene und dem angrenzenden Haff gefangen.


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