Die Greifswalder Oie - das Helgoland der Ostsee

Greifswalder Oie

Von Peenemünde und Freest aus wird per Ausflugsdampfer das
„Helgoland der Ostsee“ angefahren, wie die 54ha große Greifswalder Oie wegen ihrer Steilküste gern genannt wird. An ihrer höchsten Stelle erreicht die Insel 17m. Die Oie ist die östlichste deutsche Insel in der offenen Ostsee.
Seit dem 13. Jahrhundert war die Oie besiedelt. Den Namen Greifswalder Oie trägt sie seitdem die Stadt Wolgast sie 1291 an Greifswald verkauft hat. Im vergangenen Jahrhundert wurde die Insel zum militärischen Sperrgebiet, der Heeresversuchsanstalt in Peenemünde zugeordnet und nach 1945 von der NVA weiter genutzt. Zu DDR-Zeiten waren dort bis zu 30 Soldaten der 6. Grenzbrigade Küste stationiert. Der VEB Forschungsstelle für Bienenwirtschaft betrieb auf der Insel eine Station zur Königinnenzucht, die noch heute existiert. Mit der Wende war die Insel kurzzeitig herrenlos.

Inzwischen betreibt der Verein "Jordsand" eine Vogelwarte auf der unter Naturschutz stehenden Insel und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger hat ihren Seenotkreuzer "Fritz Behrens" dort vor Anker liegen. Die Insel ist tabu für Segler. Nur eine begrenzte Zahl Touristen darf sich täglich für zwei Stunden auf vorgeschriebenen Wegen auf der Insel aufhalten.
Wahrzeichen und markantestes Gebäude ist der 49m hohe, achteckige Leuchtturm aus dem Jahre 1855. Er ist sogar 2004 auf einer Briefmarke der Deutschen Post verewigt worden. Mit einer 2000 Watt Glühlampe ausgestattet, ist das Leuchtfeuer eines der lichtstärksten Leuchtfeuer in Mecklenburg-Vorpommern und es ist das einzige linksdrehende im gesamten Ostseeraum.

Hier geht´s zu www.jordsand.eu

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