Anradeln & Anbaden

Im Mai wird auf Usedom die Saison traditionell mit dem Anradeln und dem Anbaden eingeläutet. Los geht es am 1. Mai mit dem Anradeln in den vier Bernsteinbädern, bevor es vom 6. – 12. Mai heißt: „Usedom radelt an“. Im Rahmen dieser inselweiten Veranstaltung schwärmen die Radler auf geführten Fahrradtouren in die Usedomer Frühlingslandschaft aus. Auch die Badesaison wird am 14. Mai mit dem Anbaden in allen Seebädern eröffnet.

Am 1. Mai laden die vier Bernsteinbäder in der Inselmitte zur gemeinsamen Fahrradtour ein. Von Zempin aus der einen und von Ückeritz über Loddin aus der anderen Richtung geht die Fahrt zum Gastgeberort Koserow. Dort treffen sich die Teilnehmer zu einer kleinen Stärkung, einer Ortsbesichtigung und zu gemütlicher Geselligkeit.

Unter dem Motto „Usedom radelt an“ bieten die Kurverwaltungen der einzelnen Seebäder vom 6. – 12. Mai insgesamt 13 geführte Radwanderungen an. Die thematischen Radausflüge bieten mit ihren zwischen 20 und 56 Kilometern Länge und unterschiedlichen Steigungen für jedes Interesse und jeden Anspruch das Passende an.

Eine Radwanderung führt vom Ostseebad Zinnowitz in das kleine Fischerdorf Freest auf dem Festland. Wem die Strecke zu lang ist, der nutzt die Fährverbindung Freest / Peenemünde als Abkürzung. Von Trassenheide und Karlshagen radeln die Teilnehmer „Auf den Spuren der Geheimwaffen“ bis in das geschichtsträchtige Peenemünde an der Nordspitze Usedoms. Die Tour führt an der ehemaligen Wohnsiedlung der Peenemünder Techniker, an alten Transportwegen und Ruinen der Heeresversuchsanstalt vorbei. Faszinierend ist außerdem die urige Landschaft des Peenemünder Hakens entlang des Peenestromes und der Peenewiesen.

Geführte Radtouren entlang des Swinedeltas, durch den Thurbruch bis auf die polnische Insel Wollin starten in den Kaiserbädern. Auf einer anderen Tour fahren die Teilnehmer kombiniert mit einer Kajakfahrt auf die Insel Karsibór. Wer sich für das Naturschutzgebiet Wockninsee interessiert oder entlang des Achterwassers radeln möchte, schließt sich einer Tour des Ostseebades Koserow an. Das Ziel einer Radtour von Bansin ist der Golm. Auf der höchsten Erhebung der Insel Usedom genießt man einen herrlichen Blick auf das Stettiner Haff und das Achterland. Die Bernsteinbäder sind der Startpunkt für eine geführte Radwanderung zur Halbinsel Gnitz und entlang der malerischen Krumminer Bucht.

Der Mai steht nicht nur im Zeichen des Radfahrens. Am 14. Mai wird in allen Seebädern offiziell die Badesaison eröffnet. Wenn um Punkt 11 Uhr der Startschuss fällt, gibt es kein Halten mehr: Urlauber und Einheimische stürzen sich in allen Seebädern gleichzeitig in die noch frische Ostsee.

Zu jeder Jahreszeit lässt sich die Insel Usedom hervorragend mit dem Fahrrad erkunden. 200 Kilometer gut ausgeschilderte Radwege laden zu ausgedehnten Entdeckungstouren ein. Sie führen entlang der Ostseeküste oder des Achterwassers, vorbei an beeindruckender wilhelminischer Bäderarchitektur, durch Wälder und in die ruhige Abgeschiedenheit des Achterlandes. Auf thematischen Touren lernen die Radfahrer „Usedomer Traditionen“ kennen, besichtigen die schönsten Gärten oder wandeln auf den Spuren des Malers Lyonel Feininger. Der „Naturpark Insel Usedom“ bietet geführte Radwanderungen zur Halbinsel Gnitz, um das Naturschutzgebiet Wockninsee oder in den Peenemünder Haken an. Über die Radfernwege, die die Insel mit Berlin oder der Mecklenburgischen Seenplatte verbinden, können Urlauber sogar mit dem Fahrrad anreisen.

Usedom ist bestens auf Fahrradfahrer eingestellt. Das Netz der Fahrrad-Verleiher mit umfangreichem Serviceangebot ist groß: Allein das innovative Fahrradverleihsystem „UsedomRad“, das über 100 Stationen auf der Insel verfügt, bietet ein großes Sortiment an unterschiedlichen Fahrrädern an.

 

 


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