Usedomer Reetdachdeckerei

Vom Reet, Rohr und Schilf

Eines der prägendsten Kulturgüter Norddeutschlands ist auch auf Usedom zu finden. Abseits der lebendigen Seebäder mit ihrer besonderen Bäderarchitektur, in den kleinen, leiseren Orten der Insel entdeckt man noch heute die typischen Reetdachhäuser. Hier in Pommern werden die stroh- und schilfgedeckten Dächer auch Rohrdächer genannt. Die Reetdachdeckerei gehört zu den ältesten Handwerksberufen der Region und ist noch heute auf Usedom zuhause.

Der Lieper Winkel im schönen Achterland ist geprägt von den alten Reetdachhäusern der Fischer und Bauern und auch heute entstehen vielerorts auf der Insel Neubauten mit den gleichen Dächern wie vor vielen hundert Jahren. Das verwendete Schilfrohr stammt direkt von der Insel Usedom, ist rein ökologisch und sorgt für ein ausgezeichnetes Wohnklima. Es hat eine hervorragende Isolationswirkung gegen Hitze und Kälte und hält zwischen 30 und 50 Jahren. Das Besondere an Rohrdächern ist die hohe Dachneigung von über 45%. Damit wird gewährleistet, dass das Wasser von Halm zu Halm abtropfen kann. Ein frisch verlegtes Rohrdach ist übrigens goldgelb wie das Schilf am Achterwasser. Erst nach einigen Monaten bekommt es seine typisch grau-braune Farbe.









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