Strandfischerei

Fangfrischer Fisch

Ein Sommermorgen am Strand. Noch ist es kühl. In der Ferne fährt ein Boot durch die ersten Sonnenstrahlen, die sich im Meer spiegeln. Es ist ein alter Fischerkutter, umgeben von unzähligen Möwen auf Futtersuche.
Die meisten Inselgäste kennen diese Boote. Sie liegen hier und da an den Stränden und gehören den letzten Inselfischern.

Die Strandfischerei hat auf Usedom eine alte Tradition. Noch bevor Kaiser und Hofstaat das Eiland für sich entdeckten, lebten die Strandfischer hier. Ihre Boote werden heute wie damals am frühen Morgen und manchmal auch am Abend vom Strand ins Wasser gezogen. Dann fahren sie hinaus zu ihren Fangplätzen, um ihre Netze einzuholen und ihren Fang an Land zu bringen. Nach dem Anlanden kann man ihnen am Strand beim Pulen der Fische zusehen. Pulen - so nennt man hier das Trennen von Fisch und Netz. Der Fang wird direkt verkauft, an Schaulustige und Einheimische und an viele der guten Fischrestaurants der Insel.

Die wenigen heute noch fahrenden Inselfischer blicken auf eine lange Familientradition zurück. Schon die Urgroßväter waren so hinaus aufs Meer gefahren und haben an Land ihren Fisch gepult. Und schon damals schaute man ihnen gern dabei über die Schulter.


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